Quartierteil Leutschenbach

Am 4. Mai 2013 fand der traditionelle Quartierumgang des Quartiervereins Seebach statt. Erstmals in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Seebach. Der Quartierverein beabsichtigte die Grenze vom Quartierteil Leutschenbach aufzuzeigen. Vielen Leuten ist nämlich nicht bekannt, dass das Gebiet Leutschenbach zum Quartier Seebach gehört. Selbst die Menschen, welche dort arbeiten, wissen dies kaum. Nicht zuletzt darum, weil die Postleitzahl in diesem Gebiet mehrheitlich '8050' lautet und demzufolge auf Örlikon hinweist. Zudem ist ein markantes Gebäude mit 'Örlikerhaus' angeschrieben. Nur Insider wissen, dass das Örlikerhaus auf Seebacher Boden steht. Verwirrung hat lange Zeit eine falsche Signalisation gestiftet. Die Dienstabteilung Verkehr vom Polizeidepartement pochte beharrlich darauf, dass zwei Ortschaftstafeln statt mit Zürich (Seebach) mit Zürich (Örlikon) beschriftet waren. Die Juristen der DAV begründeten dies damit, dass die Verkehrsteilnehmenden darauf hingewiesen würden, dass sie bei der Weiterfahrt nach Örlikon kämen. Inzwischen wurde die Signalisation korrigiert und ein jahrelanges 'Kräftemessen' zwischen dem QVS und dem Polizeidepartement hat sein glückliches Ende gefunden.
Absicht des Rundganges in diesen Quartierteil war, die rasante Bauentwicklung in diesem Gebiet aufzuzeigen. Offiziell und aktuell darüber Auskunft erhält man über die Website der Stadt Zürich.

http://www.stadt-zuerich.ch/leutschenbach

Einige Seiten aus dieser Website sind kopiert und stehen unter dem folgenden Link als PDF-Datei zur Verfügung:

Bauprojekte im Gebiet Leutschenbach_Stadtquartier Seebach.pdf [198 KB]

In der folgenden Bildergalerie sehen Sie einige Bilder mit markanten, bekannten (z.B. Schweizer Fernsehen, World Trade Center, Oerlikerhaus) und einigen Neubauten. Da der Rundgang an der Seebacher Grenze entlang verlief, sind auch einige wenige Gebäude aus den Nachbarquartieren Örlikon und Schwamendingen sichtbar. Der Rundgang endete am Leutschenpark. Dieser Park, welcher heute noch wenig bevölkert wird, musste durch eine städtische Volksabstimmung bewilligt werden. Zu diskutieren gab unter anderem die Ummantelung mit Beton des ehemaligen Kugelfangs, welcher zum Schützenhaus Büel gehörte. Dort erfüllten ab 1900 die Militärpflichtigen der Gemeinde Seebach und ab 1920 auch diejenigen der Gemeinde Örlikon ihre Schiesspflicht. 1954 wurde das Schützenhaus ausser Betrieb genommen.

Dieses doch geschichtsträchtige Schützenhaus muss möglicherweise in naher Zukunft einer neuen städtischen Überbauung weichen.
Der Verein Ortsgeschichte Seebach und der Quartierverein Seebach haben gemeinsam am Mitwirkungsverfahren zum Öffentlichen Gestaltungsplan teilgenommen und sich für den Erhalt des Schützenhauses eingesetzt. Dies, obwohl das Schützenhaus Büel bisher nicht unter Schutz gestellt wurde.

Der Gestaltungsplan der Stadt Zürich bietet derzeit Nahrung für intenisve Diskussionen und Kritik. Nähere Auskunft darüber erhalten Sie durch die folgenden Veröffentlichungen:

Tagblatt vom 18.1.2017: Seebachs Osten wächst - zum Segen aller? [1'155 KB]

Zürich Nord vom 5.1.2017: Der Verein IG Grubenacker fordert einen weiteren runden Tisch [1'160 KB]